Aus einer Flutruine wurde ein Hoffnungszeichen

Das Haus Schäfer in Schuld war von den Folgen der Flut geprägt. Statt den beschädigten Ort nur als Ruine stehen zu lassen, wurde er durch Kunst, Beteiligung und gemeinsame Arbeit neu gedeutet – von Kindern, Jugendlichen, Ehrenamtlichen und Unterstützenden.

Die Geschichte zum Projekt

Nach der Flutkatastrophe blieb das Haus Schäfer als sichtbare Wunde in der noch immer gezeichneten Ortsdurchfahrt von Schuld zurück – ein täglicher Blick auf das, was verloren ging.

Genau hier entstand die Idee der Menschen vor Ort: Wenn dieser Ort schon an das Geschehene erinnert, dann soll er zugleich zeigen, was seitdem gewachsen ist.

Kinder und Jugendliche aus Schuld und Umgebung malten einzelne Bilder, Erwachsene brachten Farbe, Spanplatten, praktisches Können und viel gemeinsame Zeit ein. Im Juni 2025 fügten kleine und große Helferinnen und Helfer alles zu einem großen Ganzen zusammen: dem Wandbild „We AHR Schuld“, inzwischen versiegelt und beleuchtet.

Die Erinnerung bleibt – aber Hoffnung und Freude bekommen wieder Raum.

UNSERE ROLLE

Die SinnStiftung hat das Projekt gemeinsam mit den Menschen vor Ort ermöglicht, mitgestaltet, miterlebt und mitgefeiert – die Idee kam aus Schuld selbst. So verstehen wir Förderung: Rückenwind für das, was schon da ist.

ORT DES PROJEKTES

Schuld im Ahrtal

PROJEKTPARTNER

  • Ortsgemeinde Schuld
  • Bürgerinnen und Bürger
  • lokale Betriebe

Zeitraum

  • Frühjahr bis Sommer 2025
  • Pflege und Beleuchtung laufen weiter

ERGEBNIS

Wandbild „We AHR Schuld“ – Hoffnungszeichen an der Ortsdurchfahrt